Industriedenkmal

Als 1892 in Hamburg die Cholera ausbrach, zweifelte niemand mehr an der Notwendigkeit einer Trinkwasseraufbereitung. 1893 ging die Wasserfiltrationsanlage auf Kaltehofe in Betrieb. Von den ehemals 22 etwa fußballfeldgroßen Langsamsandfiltern sind heute noch 20 zu sehen und prägen maßgeblich das Gesicht von Kaltehofe. Ebenso charakteristisch sind die sogenannten Schieberhäuschen, entworfen vom Speicherstadtarchitekten Franz Andreas Meyer. Von hier aus regelten die Arbeiter den Zu- bzw. Ablauf der Filterbecken. Zur heute europaweit einzigartigen Anlage gehört auch die historische Villa, in der sich die Außenstelle des Hygienischen Instituts befand.

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