Auf dem Gelände der Wasserkunst trifft man ganz unverhofft auf eine kleine Strecke, die ein bisschen an viele Hamburger Fahrradwege erinnert: Schmal und mit vielen verschiedenen Untergründen. Was beim Fahrradfahren ein Ärgernis ist, dient hier der Erholung der Füße – es ist der Barfußpfad.
Warum barfuß?
Im Alltag laufen die meisten Menschen eher selten barfuß. Der Fuß ist meist sicher vor Scherben, spitzen Steinen und Umwelteinflüssen verpackt. Dabei profitieren Füße und Körper sehr vom Barfußgehen. Daher wurde den Füßen auf dem Gelände der Stiftung im Rahmen des Naturerlebnispfads ein kleiner Wellness-Bereich geschaffen. Neben Muskeln, Sehnen und Knochen sind in den Füßen auch viele Rezeptoren die Bewegungen genau erfassen und ausgleichen. Dadurch sind die vielen Muskeln im Fuß immer beansprucht, also quasi dauerhaft im Training. In Schuhen wird diese Leistung der Füße gedämpft, viele Muskeln werden „geschont“. Der Muskel wird schwächer, wenn er nicht trainiert wird. Dadurch werden auch Sehnen und Bänder geschwächt und es kann zu Fehlstellungen kommen. So kann es zu falschen Bewegungsabläufen kommen, die dann nicht nur in den Füßen, sondern auch an Knien und Hüfen zu spüren sind.