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Leben unter Wasser

Unter Wasser passiert sehr viel: Zahlreiche Ziere und Pflanzen haben dort ihr Zuhause. Zum Glück sind die Becken auf Kaltehofe nicht sehr tief – so kann man mit etwas Geduld, wachem Blick und dem richtigen Lichteinfall das Treiben unter Wasser beobachten. Besonders gut geht das übrigens von unserem Aussichtssteg („Wasserkante“) am Becken hinter dem Barfußpfad.

Da sind natürlich Fische! In den ehemaligen Filterbecken der Wasserkunst leben heute vor allem Plötzen und Rotfedern. Ihr Erscheinungsbild ähnelt sich, und sowohl Plötze als auch Rotfeder bevorzugen Gewässer mit vielen Pflanzen. Diese dienen ihnen als Nahrung.

In den Filterbecken wachsen vor allem Tausendblatt, Wasserpest und Laichkraut – viel Nahrung für Plötzen und Rotfedern, die dafür sorgen, dass die Becken nicht komplett zuwachsen. Barsche, die ebenfalls in den Becken leben, ernähren sich von Fischlaich, also den Eiern der Fische. Graureiher sind immer wieder an den Becken unterwegs und fressen Fische. Auch die Ringelnatter geht gerne auf Raubzug nach Fröschen und Fischen an den Filterbecken.

Die Fische in den Filterbecken der Wasserkunst sind übrigens nicht eingesetzt worden: Sie wurden quasi als Luftpost von Vögeln eingetragen. Klebriger Fischlaich haftete in anderen Gewässern an den Vögeln an, bevor diese ihn in die Kaltehofer Becken eintrugen.