Skip to main content

10. Honigbienen

Seit 2014 gibt es Bienenstöcke auf Kaltehofe – zum Zwecke der Honigproduktion für Menschen. Eigentlich ist Honig aber Futter für die Bienen selbst. Sie ernähren sich etwa im Winter davon, wenn sie nicht ausfliegen und somit keine Nahrung – den Pollen – sammeln können.

Bienen finden auf Kaltehofe ausgezeichnete Bedingungen vor, insbesondere ein reiches Angebot an Blühpflanzen. Verschiedene Faktoren führen dazu, dass für Bienen geeignete Flächen immer weniger zu finden sind. Dies sind neben der industriellen Landwirtschaft die zunehmende Erschließung und Versiegelung von Flächen für Wohnraum, Verkehr und Industrie sowie der Klimawandel. Bienenpopulationen schrumpfen, was wiederum Auswirkungen auf die Bestäubung von Blüten hat. Denn Bienen – im Übrigen nicht nur Honigbienen, sondern auch Wildbienen – bestäuben Blüten (übertragen also Pollen). Nur so können Früchte wie Kirschen oder Äpfel entstehen. 

Die Honigbienen auf Kaltehofe betreut der Hamburger Imker Stephan Iblher. Den Kaltehofer Honig gibt es nun schon seit 2015 bei ihm zu kaufen. 

Der NDR hat Stephan Iblher bei seiner Arbeit begleitet. Die spannende Doku, auch mit Aufnahmen auf Kaltehofe, finden Sie hier auf Vimeo.

Download der Tafel als PDF

Zum Weiterlesen

http://www.umweltinstitut.org/themen/landwirtschaft/artensterben/das-grosse-insektensterben/bienen-das-wichtigste-nutztier.html

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/hautfluegler/bienen/13676.html

https://honig-und-bienen.de/so-entsteht-honig/

Buch- und Filmtipps

Buch: Maja Lunde – Die Geschichte der Bienen

Buch: Rob und Chelsea McFarland – Das Geheimnis der Bienen

Dokumentation: More than honey