Sal-Weide
Die Sal-Weide hat für die Insekten – besonders für die Bienenpopulation – eine große Bedeutung. Sie beginnt schon sehr früh, im März, zu blühen, und ist daher die erste Nahrungsquelle. Das Abschneiden der Weidenkätzchen in freier Natur ist aus diesem Grund in den meisten Bundesländern nicht erlaubt. Die männlichen Blütenkätzchen sind gelblich, die weiblichen in ihrer grünlichen Färbung etwas unauffälliger. Unter optimalen Bedingungen kann die Sal-Weide bis zu 15 Meter groß werden.
Salicin
Die Sal-Weide hat eine gewisse Heilwirkung, denn sie produziert Salicin. Aus ihrer Rinde lassen sich Tees herstellen, die fieberhafte und/oder rheumatische Erkrankungen und Kopfschmerzen lindern können. Als es gelang Salicin zu isolieren, wurde daraus zunächst Salicinsäure und dann Acetylsalicinsäure entwickelt. Der Geschmack wird Ihnen bekannt vorkommen – er erinnert an Aspirin. Der darin enthaltene Wirkstoff wird heute jedoch synthetisch hergestellt.