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09. Tiere in und an den Filterbecken

An den Filterbecken ist richtig viel los! Es lohnt sich, auf Erkundungstour zu gehen. Beginnen wir bei den Wässervögeln: zum Beispiel mit dem Blässhuhn. Man erkennt es gut am schwarzen Federkleid und dem weißen Fleck im Gesicht.

Auf unseren Schieberhäuschen sieht man oft einen großen dunklen Vogel mit ausgebreiteten Flügeln: den Kormoran. Er streckt alle zweie von sich, um sein Gefieder zu trocknen, das bei seinen kurzen Tauchgängen auf der Jagd nach Fisch ziemlich nass wird. Zwar fettet der Kormoran sein Gefieder, es ist aber dennoch weitaus durchlässiger als das vieler anderer Wasservögel. Ein dicht gefettetes Gefieder wäre ihm beim Fischen hinderlich: Es sorgt dafür, dass Luft im Gefieder eingeschlossen wird; der Vogel bekommt Auftrieb. Darauf verzichtet der Kormoran und kann damit schnell tief tauchen.

Besonders gut kann man am Ufer der Filterbecken Frösche beobachten. Vom Frühling bis in den frühen Sommer erfüllt das Quaken männlicher Frösche, die eine Partnerin suchen, die Elbinsel. Das Quaken entsteht, indem Frösche Luft in ihren Körper pumpen und dann lautstark entweichen lassen.

Am Wasserrand ebenfalls gut zu beobachten: Kaulquappen, ein Frühstadium der Frösche.

Bei einer Entdeckungstour werden am Wegrand auch immer wieder kleine Kröten aufgeschreckt. Am besten lässt man sie einfach ihrer Wege ziehen. So können sie ihren Teil dazu beitragen, die hiesige Schneckenpopulation in Schach zu halten.

Auch die Graugänse trifft man auf den Filterbecken und den Wiesen von Kaltehofe oft und in großer Zahl an. Mit großem Geschrei tun sie ihren Unmut über jede Annährung von Menschen kund. Daher beobachtet man sie am besten aus der Ferne.

Auch eine Schwanenfamilie hat Kaltehofe.

Download der Tafel als PDF (Hinweis: Seite 2 mit Blick unter die Tafelklappe)

Zum Weiterlesen

NABU – Kormoran

NABU – Wasservögel

BUND – Amphibien